Auf die Anweisung Collingwoods hin wurden, beginnend noch am 29. November, 122 erkrankte Sklaven über Bord geworfen, zehn nahmen sich das Leben. Offiziell gab Collingwood an, eine bedrohliche Wasserknappheit habe ihn zu diesem Schritt gezwungen – eine Lüge, wie sich später herausstellte. Als die Eigentümer, ein Liverpooler Sklavenhandelsunternehmen, später die Schadensmeldung bei der Versicherung einreichten, wollte diese nicht zahlen. Der Fall landete vor Gericht, das ebenfalls befand, die Eigentümer müssten für den Schaden selbst aufkommen. Der erschütternde Tod von 132 Menschen spielte bei dem Prozess überhaupt keine Rolle, es ging allein um die Frage des Versicherungsbetrugs. Der Prozess aber trug allerdings dazu bei, dass sich immer mehr Menschen für die Abschaffung der Sklaverei engagierten.





