Als Norwegen im April 1940 von deutschen Truppen besetzt wird, kehrt Max Manus (Aksel Hennie) wie viele andere junge Männer gerade aus dem finnischen Winterkrieg gegen die Sowjets zurück, der im Herbst 1939 ausgebrochen war, nachdem die Sowjetunion Norwegen mit Gebietsforderungen in der Karelischen Landenge konfrontiert hatte. Zurück in der Heimat stellt Manus mit Entsetzen fest, dass Norwegen in der Zwischenzeit in die Hände Nazi-Deutschlands gefallen ist. Vor allem durch die schnelle Kapitulation Norwegens, die der Patriot als tiefe Demütigung empfindet, motiviert, ist er zu allem entschlossen. Gemeinsam mit Freunden schließt er sich einer losen, militärisch unerfahrenen Widerstandsvereinigung an und macht den Besatzern von nun an durch Anschläge in und um Oslo das Leben schwer.
Um sich weiter gezielt für Sabotageakte ausbilden zu lassen, setzt sich Manus nach Schottland ab. Nach Ablegung einer speziellen militärischen Schulung kehrt er in die Hauptstadt zurück, und in einer spektakulären Aktion gelingt es ihm, deutsche Kriegsschiffe wie die „Donau“ außer Gefecht zu setzen. Weitere Aktionen des Untergrundkämpfers und seiner Organisation, die sich als „Oslo Bande“ bezeichnet, lassen nicht nur das ganze Land aufhorchen, sondern ziehen vor allem den Zorn des Gestapo-Offiziers Siegfried Fehmer (Ken Duken) auf sich. So lässt die Reaktion der Nazis nicht lange auf sich warten. Offizier Fehmer eröffnet die Jagd auf den Widerstand und beantwortet die Anschläge mit grausamen Vergeltungsaktionen, denen auch viele Freunde Manus´ zum Opfer fallen. Tag für Tag wird der Widerständler weiter in die Isolation getrieben, bis er nicht einmal mehr seiner Alliierten-Kontaktperson und Geliebten (Agnes Kittelsen), die er abseits der Kriegswirren in Stockholm kennengelernt hatte, vertrauen kann.
Max Manus überlebte den Krieg und wurde mit mehreren Auszeichnungen bedacht. 1947 heiratete er Ida Nikoline Lie Lindebrǽkke, die er während ihrer gemeinsamen Zeit im norwegischen Widerstand kennengelernt hatte. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in Spanien, wo er 1996 verstorben ist.





