Ausgehend von „Max und Moritz“ und weiteren Bildergeschichten von Wilhelm Busch beleuchtet die Ausstellung anhand von 250 Originalzeichnungen und 100 historischen Erstdrucken die deutsche Comic-Geschichte bis in die Gegenwart. Klassiker und moderne Comic-Meilensteine wie „Vater und Sohn“, „Mecki“, „Oskar“, „Sigurd“, „Nick Knatterton“, die „Digedags“, „Fix und Foxi“, „Werner“, „Kleines Arschloch“, „Der bewegte Mann“ oder auch „Strizz“ sind vertreten. Auch aktuelle Phänomene wie künstlerisch ambitionierte Graphic Novels, beispielsweise von Isabel Kreitz, Reinhard Kleist und Ulli Lust, populäre „Germanga“ nach japanischem Vorbild und Internet-Blog-Comics werden präsentiert.
Doch nicht nur Werke deutscher Zeichner sind ausgestellt. Anhand der Arbeiten deutsch-stämmiger Künstler, die für Verlage in den USA, Frankreich, Belgien und Japan tätig sind, wird die internationale Vernetzung des deutschen Comics deutlich – von den „Katzenjammer Kids“ über „Donald Duck“ bis zu aktuellen Superhelden-Comics.





