Dafür lohnt sich ein Blick über den Atlantik in die USA. Dort steigt schon seit Jahren der Absatz von sogenannten Craft-Bieren (von Englisch “craft”, zu Deutsch “Handwerk”). Kleine Brauereien haben es sich dabei auf ihre Fahnen geschrieben, auf hohe Qualität und sorgsame Herstellung zu setzen. Sie experimentieren mit der Vielfalt des Biers und seinen Rohstoffen – vor allem mit dem Hopfen. Auch deutsche Brauer sind inzwischen auf die Spezialbiere aufmerksam geworden und eifern ihren amerikanischen Kollegen nach.
Eine Methode zur Verfeinerung des Biers, so Konitzer im Oktoberheft von bdw, ist die “Kalthopfung”, bei der der Hopfen dem Bier erst nach der Gärung beigefügt wird. Dadurch bekommt das Getränk einen höheren Alkoholgehalt und ein kräftigeres Aroma. Außerdem erhält das Bier – je nach verwendeter Hopfensorte – besondere Geschmacksnoten: Waldbeeren, Grapefruit, Mandarinen, Wacholder oder auch Pfefferminze – immerhin gibt es einige Hundert Hopfensorten.
Liegt in der Kalthopfung also die Zukunft des Bieres? Lesen Sie mehr im Oktoberheft von bild der wissenschaft.





