Der kaiserlichen Ankündigung folgte bald die Tat. Am 11. Ja‧nuar 1911 wurde in der Akademie der Künste in Berlin die „Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft“, kurz KWG, gegründet. Die Errichtung vor allem der naturwissenschaftlichen Institute wurde maßgeblich durch private Spenden (immerhin rund zehn Millionen Reichsmark) aus Industrie, Landwirtschaft, Bankenwesen und Adel gefördert. Der Staat wiederum stellte die Grundstücke in Berlin-Dahlem zur Verfügung und schuf die nötigen Beamtenstellen. Nach 1945 wurde die KWG wegen ihrer Verstrickung in Politik und Verbrechen der Nationalsozialisten durch den Alliierten Kontrollrat aufgelöst, 1948 als Max-Planck-Gesellschaft neu gegründet.





