In Athen wurde er daraufhin wegen Hochverrats angeklagt. Zwar wurde dieser Anklagepunkt fallengelassen, aber man machte ihn für die fehlgeschlagene Expedition persönlich verantwortlich – und verlangte als Entschädigung 50 Talente, also über eine Tonne Silber! Da Miltiades das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er in Haft genommen. Im Gefängnis fand der ruhmreiche Feldherr sein unrühmliches Ende: Auf Paros war Miltiades verwundet worden und erlag nun einer Infektion. Doch nicht einmal als Toten entließen die Athener ihren Helden aus der Haft. Kimon, der Sohn des Miltiades, konnte seinen Vater erst bestatten, nachdem ein reicher Freund für ihn die Schuld beglichen hatte.





