Die Archäologen des Landesdenkmalamtes fanden Teile einer römischen Paradeausrüstung, etwa eine Beinschiene mit Knieschutzkappe, und Bronzegeschirr. Ein 35 Zentimeter großer Eimer aus Bronze etwa diente bei Banketten zum Mischen von Wasser und Wein. Das wertvollste Stück ist jedoch ein aus Bronzeblech getriebenes Medaillon mit dem Abbild der römischen Göttin Minerva (siehe oben), das einst die Brust eines Kavalleriepferdes schmückte. Die Deponierung der Stücke in den Brunnen könnte mit dem Ende des Limeskastells im 3. Jahrhundert zusammenhängen. Die glänzend erhaltenen Stücke hofft die Stadt Welzheim später in ihrem modernisierten Stadtmuseum präsentieren zu können.





