Dies zeigt die Sonderausstellung „Fische – Ressourcen aus dem Wasser“ im Museum für Urgeschichte(n) im schweizerischen Zug noch bis zum 15. Mai 2011. Sie stellt den früh- und urgeschichtlichen Fischfang ins Zentrum, doch verfolgt sie das Thema bis ins Mittelalter. Gefischt wurde mit Harpune oder Angel, mit Netzen, Gift oder Reusen. Die präsentierten Ob‧jekte hat man größtenteils bei aktuellen archäologischen Grabungen vor allem in den Seeufer-Siedlungen der Schweiz entdeckt. Zu sehen sind etwa eine Netznadel aus Hirschgeweih, ein Dreizack aus Eisen oder Angelhaken aus Eberzahn. Vorgestellt werden auch See und Ufer als Lebensraum für Fische und Menschen. In einem Aqua‧rium kann man Fischsorten betrachten, die schon in der Jungsteinzeit im Zuger See gefangen wurden.
Im Begleitprogramm kann der Be‧sucher urgeschichtliches Angelgerät herstellen, sich erklären lassen, wie man Fischknochen bestimmt, oder Fischgerichte nach alten Rezepten kochen.





