Sein Buch beginnt nicht mit meuternden Matrosen, tödlichem Skorbut oder ähnlich dramatischen Expeditionserfahrungen der frühen Neuzeit, sondern in der Gegenwart. Aktuell spielt die Route durch das Nordmeer, die infolge des Klimawandels immer häufiger befahrbar ist, wieder eine zentrale Rolle in der internationalen Politik. In der Debatte steht vor allem die Frage im Fokus, wem die Wasserstraße gehört. Während die USA und andere Länder sie als internationale Transitroute betrachten, sieht Russland darin eigenes Hoheitsgebiet. Worauf gründen sich Russlands historische Ansprüche im arktischen Ozean? Das ist die Frage, die Renner an den Anfang seines Buches stellt.





