Die Ausstellung ist eine Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Königlichen Dänischen Sammlungen von Schloss Rosenborg in Kopenhagen. Sie beleuchtet die jahrhundertelangen politischen Verbindungen und den kulturellen Austausch zwischen Sachsen und Dänemark. „Wir freuen uns, dass der Austausch zwischen den beiden Ländern mit der Ausstellung an beiden Orten wieder lebendig geworden ist“, so Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Ausstellung erinnere an eine in der europäischen Geschichte bedeutsame politische Allianz zwischen Sachsen und Dänemark.
Diese Allianz hatte 1709 mit einem nicht weniger als einen Monat dauernden Staatsbesuch des dänischen Königs Frederik IV. am Hofe August des Starken ihren Höhepunkt erlebt. Sie war im Jahr 1548 mit der Eheschließung zwischen Herzog August, dem späteren Kurfürsten von Sachsen, und der dänischen Prinzessin Anna begründet worden. Drei weitere prachtvoll zelebrierte Hochzeiten folgten im Verlauf des 17. Jahrhunderts und festigten die dynastischen Bande zwischen den beiden zu der Zeit wichtigsten protestantischen Höfen Europas.





