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Mit Gewalt zur Freiheit
Helden und Märtyrer für die einen, Rebellen und Kriminelle für die anderen: Der blutige Unabhängigkeitskampf der irischen Fenier spaltete im 19. Jahrhundert die britische Öffentlichkeit. Dabei waren die Fronten oft weniger klar, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.
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Eine gewaltige Explosion riss am Freitag, den 13. Dezember 1867, eine 20 Meter breite Lücke in die Mauer des Gefängnishofes der Haftanstalt von Clerkenwell im Osten Londons. Die wuchtige Detonation war kilometerweit zu hören. Sie beschädigte sogar die Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite schwer, mindestens 120 Personen erlitten Verletzungen. Zwölf Menschen starben, darunter mehrere Kinder.
Auslöser der Explosion: ein Fass voller Sprengstoff, das in einem Karren vor der Gefängnismauer plaziert worden war. Mit dem Anschlag wollte die irische Geheimorganisation der Fenier zwei ihrer Mitglieder aus den Händen der britischen Justiz befreien. Die Unternehmung misslang, weil sich die Gefangenen nicht im Innenhof, sondern in den Zellen befanden – wohl zu ihrem Glück: Die überdimensionierte Sprengstoffladung hätte sie vermutlich zerfetzt.
Die 1858 gegründeten Fenier leiteten ihren Namen von einem heldenhaften Krieger der gälischen Sagenwelt ab. Ihr Ziel bestand in der Befreiung Irlands von der britischen Herrschaft und der Errichtung einer irischen Republik. Zur Verwirklichung ihrer Absichten setzten sie ausdrücklich auf revolutionäre Gewalt und störten die britische Verwaltung in Irland durch Angriffe auf Polizei- oder Telegraphenstationen und andere öffentliche Einrichtungen.
Michael Barrett – der letzte Mensch, der in Großbritannien öffentlich hingerichtet wird
Der Unabhängigkeitskampf eskalierte 1867: Im März proklamierten die Fenier die irische Republik, nachdem sie einen Aufstand begonnen hatten, der mehrere Städte erfasste. Zudem weiteten sie ihre Aktionen zur Waffenakquise erstmals auf die Nachbarinsel aus: Bereits im Februar hatten rund 1200 Fenier Chester Castle im Norden Englands angegriffen, um das dortige Arsenal in die Hand zu bekommen. Der Versuch scheiterte, die Anführer Thomas Kelly und Timothy Deasy wurden in Manchester verhaftet. Allerdings gelang es ihren Anhängern, sie auf dem Weg zum Gericht aus einem Justizfahrzeug zu befreien. Dabei starb ein unbewaffneter Polizist. Wieder verhafteten die Behörden eine Reihe von Aufrührern. Fünf wurden zum Tod verurteilt, davon zwei begnadigt und drei am 23. November 1867 öffentlich hingerichtet, die „Manchester Martyrs“ William Allen, Michael Larkin und Michael O’Brien.
Schon vor der missglückten Befreiungsaktion von Clerkenwell war die politische Lage daher äußerst angespannt. Die Presse schilderte minutiös den Fortgang der Erhebung in Irland und zeigte sich empört über die Methoden der Aufständischen. Der Terroranschlag von Clerkenwell rief besonderen Abscheu hervor, traf er doch in erster Linie Menschen aus den unteren Bevölkerungsschichten. Diese Form politischer Gewaltanwendung hatte es bislang in England nicht gegeben. Besonnene Stimmen mahnten, nicht alle Iren mit den Feniern gleichzusetzen. Doch die Gerüchteküche brodelte – Falschmeldungen über angebliche Fenier-Attacken schürten Panik und Unsicherheit.
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Erneut gelang es der Polizei rasch, mehrere Verdächtige auszumachen und festzunehmen. Nach einer nicht unbedingt zwingenden Beweisführung erging ein Todesurteil gegen Michael Barrett, das am 26. Mai 1868 vollstreckt wurde. Dies sollte die letzte öffentliche Hinrichtung in der Geschichte Großbritanniens sein. Noch in einer weiteren Hinsicht war sie bemerkenswert: Zwar begleiteten 2000 Zuschauer die Vollstreckung des Urteils, doch diese Zahl war weitaus geringer als bei solchen Anlässen üblich. Auch kam nach manchen zeitgenössischen Berichten nicht die volksfestartige Stimmung auf, die öffentliche Hinrichtungen sonst begleitete.
Diese Abweichungen vom gängigen Publikumsverhalten deuten an, dass es beim Umgang mit der Fenier-Bewegung um mehr ging als um eine bloße Konfrontation zwischen Kriminellen auf der einen, Polizei und Justiz auf der anderen Seite. Damit stellen sich grundsätzliche Fragen nach dem Charakter der Fenier-Bewegung, der Haltung der britischen Bevölkerung und dem Verhältnis zwischen Großbritannien und Irland im 19. Jahrhundert.
Die verheerende Hungersnot der 1840er Jahre heizt die Spannungen weiter an
Die Fenier-Bewegung bildete nur einen der vielen Anläufe zur Durchsetzung irischer Rechte seit dem späten 18. Jahrhundert. Seit 1801 war Irland durch ein ungeliebtes Gesetz, den „Act of Union“, mit Großbritannien vereint. Dies änderte nichts am halbkolonialen Status, in dem sich die Iren gegenüber den Briten befanden. Weiter dominierte eine britisch-protestantische Elite die mehrheitlich katholische Bevölkerung; weiter flossen die meisten Erträge aus der irischen Landwirtschaft an aristokratische Landbesitzer in England; weiter lebte ein Großteil der Bevölkerung mit wenigen Rechten in ärmlichen Verhältnissen.
Die irischen Rufe nach Veränderung forderten den britischen Staat während des gesamten 19. Jahrhunderts heraus; die britischen Regierungen entwickelten keine klare Strategie, wie mit dem problematischen Landesteil umzugehen sei. Manchmal gingen sie auf die irischen Forderungen ein. So erreichte etwa der Politiker Daniel O’Connell durch die damals neuartige Protestform riesiger Massenversammlungen 1829 die Verabschiedung eines Gesetzes zur Emanzipation der Katholiken, das ihnen in vielen Bereichen Gleichberechtigung sicherte. Solche Konzessionen weckten in Irland die Hoffnung, geduldige Agitation könne zu Verbesserungen führen.
Schon O’Connell selbst scheiterte aber mit dem Anliegen, mit ähnlichen Mitteln eine Aufhebung des Unionsgesetzes durchzusetzen. Solche Fehlschläge zerstörten das Vertrauen auf stetigen politischen Fortschritt; staatliche Repression gegenüber unliebsamen irischen Bestrebungen steigerte die Ungeduld und führte zu wiederholten Aufständen irischer Nationalisten gegen die britische Herrschaft.
Die verheerende Hungersnot der 1840er Jahre verschärfte die Spannungen. Die Gesellschaft veränderte sich durch das massenhafte Sterben und die millionenfache Emigration; die politische Schuld für die Katastrophe sahen viele Iren bei der britischen Regierung. 1848 scheiterte ein Aufstandsversuch der Unabhängigkeitsbewegung „Young Ireland“, ihr Anliegen lebte jedoch in den Feniern fort. In deren Proklamation einer irischen Republik hieß es: „Nie haben wir die Erinnerung und die Hoffnung auf eine nationale Existenz verloren. Vergeblich haben wir an Vernunft und Gerechtigkeitssinn der herrschenden Kräfte appelliert. Unseren mildesten Vorhaltungen wurde mit Verachtung begegnet. Unsere Rufe zu den Waffen waren nicht erfolgreich. Doch da uns heute keine ehrenhafte Alternative geblieben ist, greifen wir erneut zur Gewalt als unserem letzten Mittel.“ Und voller Inbrunst: „Wir ziehen es vor, im Kampf für die Freiheit zu sterben, statt weiter in völliger Knechtschaft zu existieren.“
Vielfältige Aktivitäten und ein zweites Standbein in den USA
Obwohl die Fenier durch ihre Gewaltbereitschaft eine neue Dimension in die Politik einbrachten, standen sie doch in einer langen Tradition irischen Unabhängigkeitsstrebens. Die Mitgliedschaft rekrutierte sich vornehmlich aus den unteren Schichten, erfasste aber neben Landarbeitern auch städtische Handwerker, Ladenbesitzer und Lehrer. Zwar war die Bewegung als konspirative Gesellschaft mit lokal operierenden Zellen organisiert, doch im Lauf der Zeit öffnete sie sich in die irische Bevölkerung hinein.
Vielerorts gingen irischer Nationalismus und „Freizeitgestaltung“ ineinander über: Die Fenier bemühten sich um die Wiederbelebung der gälischen Sprache und gründeten in den 1880er Jahren erfolgreich nur scheinbar unpolitische Sportvereine. Die politische Kultur Irlands prägten sie nachhaltig, beispielsweise durch eigene Publikationen und durch die Umfunktionierung von Trauerfeiern für verstorbene Mitglieder zu nationalistischen Kundgebungen. Die Fenier-Bewegung verband auf diese Weise politische mit sozialen und kulturellen Ausdrucksformen irischer Selbstbehauptung.
Überdies handelte es sich um ein transnationales Phänomen. Schon die Gründung 1858 erfolgte parallel in den USA (unter der Bezeichnung Fenian Brotherhood) und in Irland (dort als Irish Republican Brotherhood). Durch die massenhafte irische Emigration nach der Hungersnot gab es Fenier bald auf allen Kontinenten, wo sie offener und freier agieren konnten als im Heimatland. Spektakuläre Initiativen, wie Angriffe der amerikanischen Fenier auf die Briten in Kanada 1866, 1870 und 1871, erregten internationales Aufsehen.
Die Aktivitäten in Irland profitierten von dem weltweiten Netzwerk an Unterstützern und Sympathisanten, die Geld, militärisches Wissen und Zufluchtsmöglichkeiten beisteuerten. So war John McCafferty, einer der Planer des Aufstands von 1867, ein irischstämmiger Amerikaner, der auf der Seite der Konföderierten im Bürgerkrieg gekämpft hatte. Nach einer Haftstrafe kehrte er zu Beginn der 1870er Jahre in die USA zurück, nur um sich 1882 erneut an einem Mordanschlag zu beteiligen, den irische Nationalisten im Phoenix Park in Dublin auf die beiden Chefs der britischen Verwaltung im Land verübten. Der Mythos vom Freiheitskampf der Fenier spielte eine wichtige Rolle für das Selbstverständnis in vielen irischen Exilgemeinschaften.
Solidarität? Britische Arbeiter stecken in der Zwickmühle
Demgegenüber waren in der britischen Öffentlichkeit antiirische Ressentiments weit verbreitet. Eingewanderte irische Arbeitskräfte konkurrierten auf dem britischen Arbeitsmarkt mit den Einheimischen, Karikaturen präsentierten die Iren als unzivilisierte Grobiane, oft mit primitiv gestalteten Gesichtszügen. Dennoch stießen die Forderungen der Fenier in der britischen Öffentlichkeit keineswegs auf einhellige Ablehnung. Insbesondere in der politischen Arbeiterbewegung, die ihre eigenen Reformkampagnen mit Solidaritätsbekundungen für Unterdrückte in anderen Ländern verband, betrachteten viele die britische Herrschaft in Irland selbstkritisch. Charles Bradlaugh etwa, Kopf der Freidenker-Bewegung und einer der wenigen Befürworter einer republikanischen Verfassung auch für England, wies 1869 darauf hin, dass die britische Eroberung Irlands auf „Gewalt und Betrug“ beruht habe, so dass die irische Unzufriedenheit nur allzu verständlich sei.
Die Fenier selbst appellierten an die britischen Arbeiter, wenn sie in der Proklamation der irischen Republik ihre nationalen Ziele durch eine übernationale, soziale Dimension ergänzten: „Wir streben keinen Krieg gegen das englische Volk an; unser Krieg richtet sich … gegen die aristokratischen Blutegel, die unser Blut genauso wie seines aussaugen.“ Dennoch stellten ihre Methoden die Solidarität der britischen Arbeiterbewegung mit dem irischen Unabhängigkeitsstreben auf eine harte Probe. Wie konnte man politische Gewalt gutheißen, zumal wenn diese wie in Clerkenwell ausgerechnet die ärmeren Bevölkerungsschichten traf?
Zudem stand die britische Arbeiterschaft in den 1860er Jahren selbst unter Druck. Die Gewerkschaften rangen um gesetzlichen Schutz für ihre Tätigkeiten, eine mehrjährige Reformkampagne stritt für das Wahlrecht der Arbeiter. Es galt, der Regierung und den bürgerlichen Schichten die „Respektabilität“ der Arbeiter zu demonstrieren, um Vorbehalte gegenüber den geforderten Reformen auszuräumen. Nichts erschien dabei schädlicher als die Assoziierung der eigenen Bestrebungen mit politischem Mord. Die Reformgruppierungen standen unter öffentlicher Beobachtung, seit 1866 militante Gewerkschafter in Sheffield ein abtrünniges Mitglied ermordet hatten. Ein Bekenntnis zu den Feniern konnte in dieser Situation das Misstrauen der regierenden Schichten nur verstärken. Dass diese Sorge keineswegs unbegründet war, zeigten etwa Karikaturen in Satirezeitschriften, welche die Ereignisse in Sheffield und die Aufstandsbestrebungen der Fenier zu einem düsteren Szenario der Bedrohung von Recht und Ordnung verknüpften.
Als der bekannte Londoner Gewerkschaftsführer George Odger um dieselbe Zeit überschwänglich verkündete, wäre er Ire, wäre auch er Fenier, pfiffen ihn seine Mitstreiter in der Wahlreformkampagne sofort zurück. Odger sah sich zu einer Stellungnahme genötigt, in der er die Herrschaft über Irland zwar weiterhin als „schwärzesten Fleck“ der englischen Geschichte anprangerte, politischer Gewaltanwendung aber eine klare Absage erteilen musste.
Die Episode unterstreicht das Lavieren politischer Reformkräfte gegenüber den Feniern. Zu dem unsteten Bild passt, dass selbst in den Jahren nach dem Anschlag von Clerkenwell in den englischen Großstädten wiederholt Massenkundgebungen stattfanden, die eine umfassende Amnestie für die inhaftierten Fenier forderten.
Neue Wege der Irland-Politik – das Ringen um „Home Rule“
Der britische Staat tat sich nach dem Aufstand ebenfalls schwer, eine überzeugende Linie gegenüber den Feniern zu finden. Die konservative Regierung modernisierte und stärkte in den hektischen Wochen nach dem Clerkenwell-Anschlag die Polizei, verzichtete aber auf die Suspendierung der Habeas-Corpus-Akte – das Recht jedes Verhafteten auf Haftprüfung –, obwohl Königin Victoria höchstpersönlich energisch darauf drang. Der liberale Premierminister William Ewart Gladstone widersetzte sich 1869 der Forderung nach einer Amnestie für die inhaftierten Fenier, kam irischen Wünschen in den Folgejahren aber durch religiöse und wirtschaftliche Reformen entgegen. Zwar gingen seine Maßnahmen zur gerechteren Verteilung des Landbesitzes den irischen Nationalisten in aller Regel nicht weit genug, doch sie reichten aus, um erneut Hoffnungen auf Veränderungen durch friedliche Agitation zu wecken.
Die Fenier reagierten 1873 auf die wachsenden Zweifel an ihrer gewaltorientierten Politik mit einem Taktikwechsel: Sie erklärten nun, alle politischen Initiativen zu unterstützen, die eine Aussicht auf Verwirklichung der Unabhängigkeit Irlands versprachen. In den folgenden Jahrzehnten dominierten Kampagnen für grundlegende Agrarreformen und erweiterte Selbstverwaltungsbefugnisse („Home Rule“) die politische Debatte in Irland und in Westminster.
Die Fenier verloren an öffentlicher Sichtbarkeit, auch wenn sie weiterhin, insbesondere zwischen 1881 und 1885, an Anschlägen beteiligt waren und eine vernehmbare Stimme in der irischen Politik blieben. Zwar veränderte sich die Bewegung im Lauf der Jahrzehnte, doch als sich die Unzufriedenheit in Irland im frühen 20. Jahrhundert zuspitzte, stand eine neue Generation von Feniern bereit, die sich führend am Osteraufstand von 1916 und dem Bürgerkrieg im Entstehungsprozess der Republik Irland beteiligte. Zu Beginn der 1920er Jahre lösten sich die Fenier auf, doch ihr Erbe lebte fort, nicht zuletzt in den paramilitärischen republikanischen Gruppen im Nordirland-Konflikt.
Die Fenier sind zum Mythos des irisch-republikanischen Unabhängigkeitsstrebens geworden. Die im Zuge des Aufstands von 1867 hingerichteten Mitglieder erlangten sofort den Status von „Märtyrern“ und symbolisierten den Freiheitskampf gegen einen als repressiv wahrgenommenen britischen Staat. Publizierte Gerichtsreden und Memoiren von inhaftierten Feniern luden zur Identifikation ein, Gedenkveranstaltungen und -prozessionen gehörten zum Kanon irisch-nationalistischer Selbstdarstellung. Für militante republikanische Kräfte boten sich die Fenier als identitätsstiftender Bezugspunkt ihrer Selbstvergewisserung und Traditionsbildung an.
Doch diese Tradition war zwiespältig. Die Fenier trugen in der britischen Öffentlichkeit dazu bei, das Bild vom unzivilisierten und unregierbaren Irland zu verfestigen. Die konspirativen Methoden und Attentate suggerierten eine grundsätzliche Verbindung des irischen Nationalismus mit Gewalt, die den Beitrag moderater, parlamentarischer Politik zu den irischen Unabhängigkeitsbestrebungen überschattete. Demokratische Traditionsbildung in Irland und Nordirland lässt sich daher nicht bruchlos mit dem Erbe der Fenier vereinbaren.
Bezeichnenderweise gab es im Jahr 2008 zum 150. Jahrestag der Gründung der Irish Republican Brotherhood kaum Gedenkveranstaltungen oder politische Bezugnahmen auf die „einflussreichste Organisation in der Geschichte des Republikanismus“ (so die Historiker Fearghal McGarry und James McConnel). Das Erbe der Fenier ist nicht verschwunden, seine identitätsstiftende Bedeutung scheint aber zu verblassen.
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