In dieser Situation griff der amerikanische Präsident Herbert Hoover ein. Er wollte alle zwischenstaatlichen Schulden für ein Jahr ruhen lassen, um das Vertrauen der Kreditmärkte in die deutsche Wirtschaft wiederherzustellen – auch als Ausweg aus der prekären wirtschaftlichen Situation der USA. Erst nach zähem Widerstand willigte Frankreich, das am „Young-Plan“ festhalten wollte, schließlich ein: Das „Hoover-Moratorium“ trat am 6. Juli 1931 in Kraft. Zwar wurde darin lediglich ein Aufschub der Kriegsschulden festgelegt, faktisch bedeutete es jedoch das Ende der Reparationszahlungen, das 1932 auf der Konferenz von Lausanne besiegelt wurde.





