Die Funde, so der Direktor des Britischen Museums Neil MacGregor, bezeugen die globale Vernetzung der Menschen während der Wikingerära: Der Herrogate Schatz enthält beispielsweise Münzen aus Irland, aber auch einen Dirham aus Samarkand und andere islamische Münzen aus Zentralasien. Gerade der durch die Wikinger beförderte lebhafte kulturelle Austausch mache ihre Geschichte „außergewöhnlich und zu einem integralen Bestandteil der Geschichte vieler Länder“.
Die Ausstellung setzt die Schwerpunkte auf die Themenbereiche kulturelle Kontakte, Expansion und Krieg und zwar im Zeitraum vom späten 8. bis frühen 11. Jahrhundert. Sie ist aus einer Kooperation des Britischen Museums mit dem National Museum of Denmark und den Staatlichen Museen zu Berlin hervorgegangen. Ab September dieses Jahres wird die Schau im Martin-Gropius-Bau Berlin zu sehen sein.





