Binnen weniger Monate hatten die Römer weite Teile Südenglands unter ihre Kontrolle gebracht. Kopf des Widerstands war Caratacus, der sich allerdings in die Berge von Wales hatte flüchten müssen. Von dort führte er erbitterte Guerillakämpfe gegen die Invasoren. Nach einer verlorenen Schlacht geriet seine Familie in Gefangenschaft, und Caratacus floh nach Nordengland zum Stamm der Briganten – die ihn jedoch umgehend auslieferten. Mittlerweile war Caratacus’ Name sogar in Rom bekannt, und sein selbstbewusstes Auftreten während des kaiserlichen Triumphzugs im Jahr 51 n. Chr. führte Tacitus zufolge zusammen mit einer wortgewandten Rede zu seiner Begnadigung. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt, doch in walisischen Mythen des Mittelalters lebte er fort. Britannien blieb über Jahrhunderte römisch.





