Um eine einheitliche Position zu finden, kamen die wichtigsten Vertreter, die Apostel, wohl im oder um das Jahr 48 in Jerusalem zusammen. Dieses sogenannte Apostelkonzil traf einen Kompromiss: Die „Heidenchristen“ sollten ein Minimum an Vorschriften befolgen, damit jüdische Christen mit ihnen geregelten Umgang pflegen konnten. Paulus glaubte sich in seiner theologischen Position bestätigt, dass nicht die Thora heilige, sondern der Glaube an das Wort Jesu. Eine Deutung, die bis heute im Christentum fortwirkt. Doch solange sich ein Teil der Urchristen weiter als Juden verstand und nicht ausschließlich als Christen, blieben die Konflikte im Alltag bestehen.





