Dieses Gallische Sonderreich erwies sich als erstaunlich stabil und überdauerte sogar den Tod des Postumus im Jahr 269. Doch 273 hatte der neue Kaiser in Rom, Aurelian, das Imperium so weit im Griff, dass er die Untergrabung seiner Autorität durch einen zweiten Kaiser nicht mehr tolerieren wollte. Er zog mit einem Heer nach Norden. Tetricus, der zu diesem Zeitpunkt Kaiser des Sonderreichs war, kapitulierte kampflos. Sein Heer dagegen kämpfte verzweifelt, wurde aber im Frühjahr 274 in der heutigen Champagne von Aurelian besiegt. So endete das Gallische Sonderreich, das den Westen des Imperium Romanum immerhin 14 Jahre lang gesichert hatte.





