Anfang der 1980er Jahre geriet die „Neue Heimat“ erstmals in die Schlagzeilen. Die Geschäftsführung musste sich wegen Korruptionsvorwürfen verantworten. Der massive Schuldenberg hatte indes andere Gründe. Das Management weitete zur Gewinnsteigerung die Unternehmensgeschäfte auf ausländische Beteiligungen aus und erreichte das Gegenteil. Wenig Fortüne hatte auch Horst Schiesser mit seinem vermeintlichen Schnäppchen. Das Sanierungskonzept scheiterte, da die Banken die notwendigen Kredite verweigerten. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hatte schon lange vorher signalisiert, dass mit einer staatlichen Schuldenübernahme nicht zu rechnen war. So wurde das Unternehmen abgewickelt; die Wohnungs‧bestände verkaufte man.





