Naga war die südlichste Stadt des Königreichs von Meroë, des Nachbarn und Rivalen des ptolemäischen und römischen Ägypten. Um 250 v. Chr. entstand dort eine königliche Residenz – auf einer Größe von bis zu einem Quadratkilometer. Typisch für Naga sind die großen Tempel- und Palastanlagen, deren Grundrisse noch immer sichtbar sind. 1995 konnte man drei dieser Tempel ausgraben, dokumentieren und restaurieren. Die Website befasst sich neben der Geschichte der Grabungsstelle auch mit den Plänen eines Naga-Museums, das in naher Zukunft am Standort entstehen soll. Architekt des Gebäudes wird der Brite David Chipperfield sein.
Die Grabungen in Naga wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und von 1995 bis 2012 vom Ägyptischen Museum Berlin geleitet. Seit 2013 sind die Grabungen ein Projekt des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München. Zusätzlich zu der neuen Website bietet das Museum auch im kommenden Jahr zahlreiche Veranstaltungen an, die das Naga-Projekt zum thematischen Schwerpunkt haben. Die Grabungen sollen nach dem Ende der Herbstkampagne Anfang 2015 fortgesetzt werden.
Folgen Sie untenstehendem Link, um zur Naga-Projekt-Website zu gelangen. http://naga-project.com/
Das Königreich von Meroë war auch Thema in DAMALS 11/2014.





