In diesem Zusammenhang initiierte Papst Innozenz IV. 1244 den Zusammenschluss von fünf italienischen Eremiten‧gemeinschaften, welche am 9. April 1256 von Papst Alexander IV. mit der Bulle „Licet ecclesiae catholicae“ formell vollzogen wurde. „Die einen nennen sich vom Orden des hl. Wilhelm, die anderen vom Orden des hl. Augustinus, wieder andere des Bruders Johannes Bonus, von Fabali und von Bréttino.“ Die „große Union“ schuf aus diesen fünf Gruppierungen einen neuen Orden, der nach der Augustinus-Regel leben sollte. Die Anfangsjahre gestalteten sich jedoch schwierig, zu unterschiedlich waren die jeweils eigenen Traditionen. Die internen Querelen hatten sogar zur Folge, dass die Wilhelmiten die Union nach zehn Jahren wieder verließen. Dennoch konnten sich die Augustiner-Eremiten schnell als vierter großer Bettelorden etablieren.





