Doch der die Konvention sprengende Auftritt verhalf dem „Smoking“ oder „Tuxedo“, wie er seitdem auch genannt wird, zu seinem gesellschaftlichen Durchbruch. Vor allem die jüngere Generation folgte dem Beispiel, und so stieg schnell die Nachfrage nach der so bequemen wie formellen Abendgarde‧robe. Lorillard war nicht der Erfinder des Tuxedo; ähnliche Abendjacketts wurden zuvor schon in England oder Frankreich entworfen. Sie entsprangen vor allem dem männlichen Bedürfnis nach einem „kleinen Gesellschaftsanzug“, den man nach dem Dinner im Rauchzimmer tragen konnte. Im Modeverständnis seiner Träger war der Smoking weniger ein Ausdruck von Individualität als ein Zeichen von Gruppenzugehörigkeit, daher blieb sein Design bis heute fast unverändert.





