In seiner seelsorgerischen Arbeit fühlte sich de’ Liguori besonders den vernachlässigten unteren Schichten der Landbevölkerung verbunden. Am 9. November 1732 gründete er die „Kongregation vom allerheiligsten Erlöser“, die Keimzelle der Redemptoristen (von lateinisch redemptor, der Erlöser). Kernaufgabe der Ordensgemeinschaft waren und sind die Volksmission und die Seelsorge für die Armen. Alfonso Maria de’ Liguori wurde 1762 Bischof in Sant’Agata di Goti und 1839, 52 Jahre nach seinem Tod, heiliggesprochen. Von den einen als „Vater der Armen“ verehrt, kritisierten andere schon früh seine Positionen in der Moraltheologie und seine starke Befürwortung der Unfehlbarkeit des Papstes.





