5 000 Jahre nomadische Lebensweise von Marokko über Tibet bis Sibirien werden vorgestellt, und zwar nicht nur im Sonder-, sondern auch im Dauerausstellungsbereich des Museums. Die Besucher wandern also „nomadenähnlich“ durch das ganze Haus und erleben durch die gleichzeitige Präsentation die engen kulturellen Verflechtungen von Nomaden und Sesshaften. Vier Themenfelder gliedern die Schau: „Austausch und Handel“, „Natur und Tier – Arbeit und Produkt“ – hier wird die existentielle Bedeutung des Naturraums für Nomaden deutlich –, „Herrschaft und Kontrolle“ sowie „Migranten, Jobnomaden, Kunstnomaden“. Das letzte Thema schlägt die Brücke ins 21. Jahrhundert. Zudem kann man sich im Bereich „Quellen der Forschung“ über den Fund- bzw. Arbeitskontext der gezeigten Objekte informieren.





