Tatsächlich entzog er dem babenbergischen Herzog Heinrich II. Jasomirgott 1154 das Herzogtum Bayern und übertrug es Heinrich dem Löwen. Doch der Babenberger weigerte sich, diese Entscheidung hinzunehmen, und ließ sich erst 1156 zu einem Kom?promiß bewegen. Im sogenannten Privilegium minus gliederte Friedrich Barbarossa die Ostmark aus dem Herzogtum Bayern aus. Als neues Herzogtum Österreich übertrug er es Heinrich II. Jasomirgott, während Heinrich der Löwe Bayern behielt. Das „Privilegium minus“ gestand dem Babenberger zudem weitreichende Privilegien zu: So war die Herzogswürde von Österreich als erblich festgelegt und schloß auch weibliche Nachfolger mit ein.





