Mit einer ungewöhnlichen Ausstellung lädt das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen noch bis zum 10. Januar zur Auseinandersetzung mit dem Werk des Erasmus ein. Assoziativ werden Textstellen aus dem „Lob der Torheit“ mit „Objektarrangements“ verknüpft. So werden die Besucher von einer Gruppe von „Einfaltspinseln“ begrüßt, bestehend aus Figurinen der Kostümsammlung. Oder es geben barocke Porträts zu einer Reflexion über den Stellenwert von Schmeichelei in der Gesellschaft Anlass. Den Text des Buches und Informationen zur Biographie des Humanisten können die Besucher per Audio-Guide hören.
Bild Startseite: Johann Jakob Schalch: Drei Satyrn mit Ziegenbock (um 1760, Museum zu Allerheiligen). Bei Ersasmus liest man dazu: „Die halb bocksgestaltigen Satyrn führen schlüpfrig-derbe Schwänke auf. Aber wer möchte nicht ein Kindskopf sein, immer zu Witzeleien aufgelegt?“





