Die Bilder der beiden Sammlungen zeigen das Geschehen in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora von deren Aufbau bis zur Befreiung 1945. Auch einige Porträts überlebender Häftlinge sind erhalten. Die weitere Geschichte der Lager ist ebenfalls dokumentiert: So existieren neben Geländeaufnahmen der ehemaligen Außenlager des KZ-Komplexes Mittelbau auch Fotografien von der Auflösung des sowjetischen „Speziallagers Nr. 2 Buchenwald” und von der „Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald” in der DDR.
Seltene Bilder von großem historischem Wert
Die Aufnahmen, die wertvolle Zeugnisse darstellen, stammen von unterschiedlichen Fotografen: Neben Fotos der SS und der Polizei befinden sich in dem Bestand auch heimliche Aufnahmen aus den Konzentrationslagern. So gelang es beispielsweise dem französischen Häftling Georges Angéli an einem Sonntag im Juni 1944, einige Bilder im Lager Buchenwald zu machen. Teil der Fotoarchive sind zudem Aufnahmen von US-amerikanischen Soldaten. Diese dokumentierten nach der Befreiung der Lager die dortigen Zustände.
Nutzerfreundlicher Zugang zu den Bildquellen
Die Online-Fotoarchive Buchenwald und Dora ermöglichen Fachleuten, Pädagogen, Schülern, Studenten und interessierten Laien den Zugang zu den historischen Bildern. Nutzer können mittels einer Volltextsuche oder einer erweiterten Suche in den Sammlungen recherchieren. Zu jedem Foto sind Zusatzinformationen abrufbar wie Ort, Datierung und eine Beschreibung des Motivs. Soweit bekannt, ist auch die Überlieferungsgeschichte dargestellt. Neue Aufnahmen aus dem Archiv der Stiftung werden regelmäßig online gestellt. Die Bilddatenbank soll dazu anregen, Fotos als historische Quellen kritisch zu nutzen.





