Von Gebirgen umgeben und damit eigentlich schwer zugänglich, war der Iran doch schon früh durch Karawanenrouten mit der Welt außerhalb verbunden. Verschiedene regionale Gruppen entwickelten ihre je eigene Kultur, gestalteten ihre Naturauffassung und ihre Mythen künstlerisch in einer originellen Bildsprache. Das zeigt das kürzlich erst entdeckte Gräberfeld von Dschiroft mit seinen prachtvoll verzierten Steingefäßen, auf denen Tiere und Fabelwesen miteinander kämpfen. Luxuriös wirken dagegen die Beigaben aus dem Grab zweier Prinzessinnen aus Dschubadschi. Nach dem Besuch der Schau lädt ein persischer Garten auf dem Dach des Museums zum Verweilen ein. Der Katalog ist im Hirmer Verlag, München, erschienen.





