Doch 1987 wendete sich das Blatt: Die Häuser in der Hafenstraße sollten Bürohochhäusern weichen. Gegen die Räumung setzten sich die Besetzer mit Barrikaden und militanten Aktionen zur Wehr. Da griff der sozialdemokratische Erste Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi, ein: Gegen die Mehrheit der eigenen Partei und der Bürgerschaft veranlasste er den Stopp des Polizeieinsatzes. Er wollte kein Blutvergießen. Am 19. November 1987 unterzeichnete von Dohnanyi mit den Besetzern einen Pachtvertrag. 1995 schließlich verkaufte die Stadt Hamburg die Häuser an eine von den Bewohnern gegründete Genossenschaft.





