Diese Entwicklungen und Gefühlslagen manifestierten sich auch in den zeitgenössischen Bildmedien. Katharina Krause hat zahlreiche Bilder aus der Zeit unter die Lupe genommen. Im Mittelpunkt stehen Bilder, die die Angehörigen der Pariser „Unterschichten“ repräsentieren. Besonderes Augenmerk richtet die Kunsthistorikerin auf die „Cris de Paris“, die sogenannten Pariser Kaufrufe. Es handelt sich dabei um Graphiken, die Szenen des Alltagslebens auf den Pariser Straßen zeigen: Händlerinnen und Händler, die durch lautes Rufen auf den Verkauf ihrer Waren aufmerksam machen, wie die Milchfrau, der Holzlieferant oder der Kohlenverkäufer.





