Zu sehen ist dort unter anderem das umfangreichste Service, das die KPM in den 250 Jahren Unternehmensgeschichte gefertigt hat. Kurprinz Wilhelm, der spätere Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Kassel (1777-1847) hatte einst ein 1880-teiliges Service in Auftrag gegeben, das für die Bankette der Mitglieder des Ordens vom Eisernen Helm, einem Tapferkeitsorden, den der hessische Kurfürst Wilhelm I. 1814 für die Helden der Befreiungskriege gegen Napoleon gestiftet hatte, bestimmt war. Es ist heute noch fast vollständig erhalten, inklusive einem beschädigten Suppenteller, den Kaiser Napoleon III. 1871 während seiner Gefangenschaft auf Schloss Wilhelmshöhe zerbrochen hat. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur Porzellan aus der Sammlung des Hauses Hessen, es sind auch Leihgaben anderer Museen und Archive zu sehen.





