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Startseite/Geschichte & Archäologie/Artikel
Pelikane, Drachen und das Mittelalter
Geschichte & Archäologie

Pelikane, Drachen und das Mittelalter

Wer sich für mittelalterliche Kunst interessiert, dem ist das Museum Schnütgen in der Kölner Altstadt ein Begriff. Das Museum für christliche Kunst, vor allem des 11. bis 15. Jahrhunderts, vermittelt einen exzellenten Eindruck der künstlerischen Leistungen jener Epoche. Die Theologen bzw. Philosophen Thomas Ruster, Simone Horstmann und Gregor Taxacher haben sich zusammengetan, um in diesem Buch anhand der Bestände des Museums in jeweils einem Beitrag über Tiere in der mittelalterlichen Kunst zu reflektieren.
Autor
DAMALS-Redaktion
23. Januar 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Geschichte & Archäologie

Die recht anspruchsvollen Autorentexte reflektieren über die Rolle, die (reale wie imaginierte) Tiere in der mittelalterlichen Kunst auf symbolischer Ebene ebenso wie in der damaligen Lebenswelt spielten, streifen tierethische Fragen und weisen immer wieder auf die große Differenz hin, die mittelalterliche und zeitgenössische Mensch-Tier-Verhältnisse voneinander trennen. Daneben enthält das großformatige Buch zahlreiche ebenso hervorragend gemachte wie reproduzierte Fotografien der besprochenen Objekte, die der Fotograf und Ausstellungsmacher Stephan Kube angefertigt hat. Nach der Lektüre wird man beim nächsten Museumsbesuch wohl sofort nach dargestellten Tieren Ausschau halten und diese besser einzuordnen wissen.

Rezension: Dr. Sebastian Rojek

Thomas Ruster/Simone Horstmann/Gregor Taxacher
Krallen Federn Drachenblut
Tiere in der Kunst des Mittelalters
Greven Verlag, Köln 2025, 159 Seiten, € 40,–

KunstSimoneTiere

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