Michael Philipp hat über 250 politische Rücktritte in Deutschland von 1950 bis 2007 unter die Lupe genommen und spürt den unterschiedlichen Motivationen der Betroffenen nach, den offenen oder verdeckten. Waren die einen überfordert, krank oder amtsmüde, so wollten andere mit ihrem Schritt gegen politische Entscheidungen protestieren, wieder andere stolperten über ihre Vergangenheit im NS-Staat, ihre Verstrickung in Geldgeschäfte oder über parteiinterne Querelen.
Zum Schluss schildert der Autor das Leben „danach“ zwischen den Gefühlen der Erleichterung, des Scheiterns und des Neuanfangs.
Rezension: Talkenberger, Heike





