Die Moche-Kultur hatte ihre Blütezeit zwischen etwa 350 und 850 n. Chr., wie zahlreiche Funde in den Küstentälern im Norden Perus belegen. Dazu gehören beeindruckende Bauwerke wie riesenhafte Lehmziegel-Pyramiden, aber auch mit reichen Grabbeigaben und Malereien geschmückte Gräber hochrangiger Mitglieder der Moche-Gesellschaft. Wandfresken in den Gräbern und Gebäuden deuten darauf hin, dass die Religion der Moche aufwendige Zeremonien, Rituale und einen Totenkult umfasste, auch Menschenopfer gehörten wahrscheinlich dazu.





