Der Streit eskalierte, als die Bulgaren begannen, sich der westlichen Kirche zuzuwenden. Byzanz reagierte mit militärischer Gewalt und erzwang ihre vorläufige Unterordnung unter die Ostkirche. Mit Hilfe Papst Nikolaus’ II. jedoch gelang dem Bulgarenführer Boris die Vertreibung des byzantinischen Klerus. In maßloser Wut erklärte Photios nun den Papst für abgesetzt. Erst die endgültige Absetzung des Photios durch den byzantinischen Kaiser Leon VI. im Jahr 886 brachte fürs erste wieder Ruhe in das angespannte Verhältnis zwischen Ost- und Westkirche.





