Die Anfänge Einsiedelns als Kloster und Wallfahrtsziel gehen auf den heiligen Meinrad zurück. 861 soll er der Legende nach von zwei Räubern ermordet worden sein. 934 wurde an diesem Ort ein Benediktinerkloster errichtet, und dank der Förderung durch Kaiser Otto I. entwickelte sich das Kloster zu einem überregionalen Zentrum. Seit dem 13. Jahrhundert wird das Gnadenbild, die „Schwarze Madonna”, in der Meinrad-Kapelle verehrt. Zahlreiche Geschenke, Spenden und Votivgaben künden von der Glaubenshoffnung der Pilger, seien es Bürger, Bauern oder Adlige. Die Anziehungskraft Einsiedelns blieb erhalten, trotz der Plünderungen und Zerstörungen durch napoleonische Truppen. Heute besuchen eine halbe Million Menschen pro Jahr Dorf und Kloster.
Der Katalog zur Schau ist im Hatje Cantz Verlag, Berlin, erschienen.





