Während er die Protektion des Gouverneurs von North Carolina genoss, war er dem Gouverneur von Virginia ein Dorn im Auge. Dieser beauftragte John Maynard, Leutnant der Royal Navy, den Freibeuter zu töten. Am 22. November 1718 ging Blackbeard bei der Insel Ocracoke vor der Küste North Carolinas in die Falle. Beim Versuch, Maynards Schiffe zu entern, wurde er von der bewaffneten Besatzung überrascht, die sich unter Deck verborgen gehalten hatte. Im folgenden Zweikampf mit Maynard fand Blackbeard durch zahlreiche Schuss- und Stichwunden den Tod. Der siegreiche Leutnant enthauptete den Leichnam, befestigte den Kopf an seinem Schiff und setzte Segel gen Virginia. Blackbeards kopfloser Leichnam, so will es die Legende, habe noch zweimal das Schiff umrundet, bevor er unterging.





