Im Dezember schlug Curio vor, sowohl Caesar als auch Pompeius sollten alle Truppen entlassen und sich gleichermaßen ungeschützt nach Rom begeben. Mit 370 zu 22 Stimmen wurde der Antrag angenommen, und das Schreckgespenst des Blutvergießens schien gebannt. Doch dann ging das Gerücht um, Caesar rücke gegen Rom vor! Kurzerhand übertrug der Konsul Claudius Marcellus eigenmächtig Pompeius das Kommando über alle römischen Truppen, damit dieser das Gemeinwesen vor Caesar schützen könne. Pompeius ergriff die Gelegenheit beim Schopf – und Caesar kämpfte um seine nackte Existenz, als er den Rubikon überschritt.





