Im Zentrum dieser Neupräsentation von Porzellanen des 15. bis 19. Jahrhunderts stehen prächtige Blauweiß-Porzellane der Ming- und der Qing-Dynastie, die durch zahlreiche ein- und mehrfarbige Porzellane ergänzt werden. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die religiösen Vorstellungswelten des chinesischen Buddhismus und des Daoismus, das Gelehrtenwesen und die Schreibkunst.
Der Stifter dieser Sammlung, der 1827 in Betheln bei Hildesheim geborene Ernst Ohlmer, lebte als Beamter des chinesischen Seezolldienstes von 1868 bis 1914 in China. 1880 schenkte er dem Museum einige bedeutende Stücke aus seiner umfassenden Sammlung, die nach seinem Tod im Jahre 1927 dem Museum übereignet wurde. Die besondere Bedeutung der Sammlung Ohlmer beruht darauf, dass der größte Teil der Porzellane nicht für den Export nach Europa, sondern für den chinesischen Markt, den kaiserlichen Hof und die hohe Beamtenschaft hergestellt wurde.





