Anhand von rund 60 Handschriften und Drucken, die überwiegend aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert stammen, sowie ergänzenden pharmazeutischen Geräten erhalten die Besucherinnen und Besucher faszinierende Einblicke in die geheimnisumwobene Geschichte der Alchemie. Die Präsentation zeigt, dass alchemistische Abhandlungen weniger dem Festhalten und Vermitteln von Wissen dienten als vielmehr der kultischen Mystifizierung der Alchemie als Geheimwissenschaft.
Anlass der Ausstellung war der Ankauf einer sogenannten Splendor-Solis-Handschrift, einer seltenen alchemistischen Bilderhandschrift. Weltweit sind nur 21 Exemplare dieser Buchgattung bekannt. Der Erwerb der kostbaren Handschrift macht das Germanische Nationalmuseum zur einzigen Institution, die zwei dieser Raritäten besitzt. Erstmals sind sie jetzt zusammen ausgestellt.
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