Am 17. Juni 1063 trafen die Beteiligten erneut zum Gottesdienst in Goslar zusammen. Dieses Mal war nicht nur der (noch minderjährige) König Heinrich IV. anwesend, sondern auch bewaffnete Männer des Hildesheimer Bischofs, verborgen hinter dem Altar. Es kam erneut zum Streit, der eskalierte: Die Männer des Hildesheimer Bischofs richteten inmitten der psalmodierenden Mönche unter dem Gefolge des Fuldaer Abtes ein Blutbad an. Heinrich, dessen Aufgabe die Friedenswahrung war, konnte nicht beschwichtigen und musste sich schließlich selbst in Sicherheit bringen.





