Ergebnis waren die „Roncaglischen Gesetze“, in denen Bestimmungen für die Regalien (königlichen Rechte) und die Steuererhebung festgelegt wurden. Die zentrale „lex omnis iurisdictio“ definierte dabei den Kaiser als Ursprung aller Herrschafts- und Gerichtsrechte. Die Konsuln der oberitalienischen Kommu‧nen mussten künftig vom Kaiser ein‧gesetzt werden. Dieser besaß die hohe Gerichtsbarkeit und konnte neue Gesetze ebenso wie Steuern erlassen und Pfalzen errichten. Die Mailänder sollten überdies ihre Bündnisse auflösen. In den Kommunen aber formierte sich gegen diese Regelungen Widerstand. Schon 1159 brachen neue Konflikte zwischen Mailand und dem Kaiser aus. Reliefplatte





