In der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn ist noch bis zum 28. Februar die Ausstellung „James Cook und die Entdeckung der Südsee“ zu sehen. Sie vereint erstmals mit 550 präsentierten Exponaten diejenigen ethnographischen und naturhistorischen Objekte, die Cook von seinen Reisen mit zurückbrachte und die bald danach in zahl‧reiche Museen und Sammlungen verstreut wurden. Kostbarer Federschmuck, dekorative Holzobjekte und kunstvolle Flechtarbeiten bezeugen eindrucksvoll die hohe Kunstfertigkeit der Südseevölker; Karten, Zeichnungen und Gemälde veranschaulichen den Blick der Europäer auf das Fremde.
Zur Ausstellung ist ein schön bebilderter, ausführlicher Katalog im Hirmer Verlag erschienen. Anschließend wird die Schau im Völkerkundemuseum Wien (10. Mai – 13. September 2010) und im Historischen Museum Bern (7. Oktober 2010 – 13. Februar 2011) zu sehen sein.





