Der Briefwechsel aus den Jahren von 1847 bis 1851 dokumentiert Bruiningks schrittweise verlaufenden Wandel: Aus einer aristokratisch sozialisierten Frau wurde eine entschiedene Unterstützerin der Revolution – oder, wie ein Bericht der Dresdner Polizeidirektion sie 1851 nannte, eine „politische Fanatikerin“. Kinkel wurde dabei zur Schlüsselfigur. Bruiningk verehrte den Dichter, der sie zunächst vor allem literarisch ermutigte und die Veröffentlichung ihres ersten Werks unterstützte.





