Zar Peter war vom Riesenglobus so beeindruckt, dass er ihn vom Schlossherrn Herzog Christian Albrecht als „Geschenk“ erbat – und der Herzog konnte sich nicht weigern. So wurden am 6. Februar 1713 die Kisten mit Globus und Zubehör gepackt, per Schiff nach Tallinn gebracht und von dort auf Schlitten weitertransportiert. Vier Jahre dauerte die Odyssee, ehe der Riesenglobus in St. Petersburg in der Kunstkammer des Zaren aufgestellt werden konnte, wo er sich nach mehreren Restaurierungen und Standortwechseln heute wieder befindet. Erst 2005 wurde im Gottorfer Schlosspark ein neues Globushaus mit einem Nachbau des Riesenglobus eingeweiht.





