Der aus Ungarn stammende Capa, selber jüdischen Glaubens, reiste zwischen 1948 und 1950 drei Mal nach Israel. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Versuch einer jüdischen Staatsgründung befasste sich Capa, dessen richtiger Name Endre Ernő Friedmann lautete, intensiv mit dem Schicksal der verfolgten Juden. Während seiner ersten Reise in den neugegründeten Staat berichtete er über die Unabhängigkeitserklärung und erzählte der Welt als Augenzeuge von den darauffolgenden Kämpfen. Bei den weiteren Besuchen dokumentierte er die Flüchtlingsproblematik und die ersten Projekte Israels.
Capa hielt mit seinen beiden Kameras verschiedene Facetten des jungen Staates fest, neben Eindrücken von Kampfhandlungen, fotografierte er auch Alltagsszenen wie die Urbarmachung des Landes, die Ankunft von Flüchtlingen und die Errichtung der Infrastruktur.





