Kulturfabrik Hainburg Die Ausstellung in der ehemaligen k. u. k. Tabakfabrik spannt den Bogen von der Urgeschichte bis in die Zukunft. Die Ausstellung führt uns vor Augen, dass wissenschaftliche Erkenntnis dank immer neuen Wissens und neuer Technologien ein dynamischer Prozess ist. Persönlichkeiten wie König Ottokar, James Cook, Ida Pfeiffer oder Johann Natterer begleiten durch die Schau. Berührende Exponate wie der vermeintliche Abschiedsbrief des Arktis-Forschers Karl Weyprecht erzählen packende Geschichten. Ein Schiffsfund aus dem 17. Jahrhundert belegt, dass die Globalisierung kein modernes Phänomen ist. Der 28 Meter lange Forschertisch macht Interessierte jeden Alters selbst zu Forschern und Entdeckern: Die Besucher lesen an Globen die Entwicklung des Weltbilds ab, versuchen sich an Nachbauten alter Vermessungsgeräte wie dem Sextanten und dem Jakobsstab, blicken durch Fernrohre, entdecken interessante Informationen oder blättern im Zwettler Codex.
Freilichtmuseum Petronell (Petronell-Carnuntum) Das neu gestaltete Besucherzentrum führt seine Gäste über eine Gräberstraße nach Carnuntum. Video- und Audiotechnik ermöglichen Begegnungen mit den Bürgern der römischen Stadt. Für internationales Interesse und Anerkennung sorgt die authentische Rekonstruktion eines gesamten Stadtviertels, insbesondere die voll funktionstüchtige römische Therme, die über die gesamte Dauer der Ausstellung mit der originalgetreuen Heiz- und Wassertechnik betrieben wird. Für die Besucher entsteht dank der experimentellen Archäologie der Eindruck, als hätten die Römer gerade erst ihre Stadt verlassen.
Museum Carnuntinum (Bad Deutsch-Altenburg) Das Museum Carnuntinum ist das „Schatzhaus“ des Archäologischen Parks. Hier geben rund 1.200 wertvolle Exponate einen Einblick in die Kultgewohnheiten der Römer. Die speziell für die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 gestaltete Schau „Götterbilder – Menschenbilder“ beeindruckt mit ihren kostbaren Fundstücken und ihrer Ausstellungstechnik: Die römischen Götter schweben über den Köpfen der Besucher, und der Mithras-Kult wird durch die Projektion seiner Originalfarben zum Erlebnis. Das Museum Carnuntinum, 1904 unter Kaiser Franz Joseph I. eröffnet, gilt als Österreichs bekanntestes Römermuseum.
Alle drei Standorte sind gezielt für das junge Publikum auch interaktiv aufgebaut. Für die Kulturfabrik Hainburg und das Museum Carnuntinum gibt es jeweils eigene Rätselhefte für verschiedene Altersstufen. Das Freilichtmuseum Petronell wartet mit einer interaktiven Schatzkarte von Julius Carnuntinus auf.





