Drei Informations- und Dokumentationszentren im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln, in der Zitadelle Jülich und im Naturzentrum Nettersheim/Gildehaus in Blankenheim vermitteln museal aufbereitet verschiedene Aspekte zur Geschichte und Bedeutung der Römerstraßen. Beide Römerstraßen werden sieben Infopunkte mit Besucherparkplatz erhalten, die in Anlehnung an den lateinischen Begriff für einen Aufenthalt “Mansio” genannt werden. Initiiert wurde das Projekt “Erlebnisraum Römerstraße” durch das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, das bereits seit 2006 mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und einiger Kommunen intensive wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt hat. Hierzu gehören das gründliche Studium von Archivalien und historischen Karten der letzten 200 Jahre, sowie moderner Quellen wie Luftbilder und Laserfotos aber auch systematische Begehungen der Römerstraßen einschließlich eines 200 Meter breiten Streifens beiderseits der Trasse. Erkenntnisse liefern auch Vermessungen, Bohrungen, kleine Grabungen sowie geophysikalische Messungen. Aufgrund dieser detailreichen Untersuchungen können der Straßenverlauf bestimmt und die angrenzende Bebauung erschlossen werden.





