Als sich das römische Reich ausdehnte, drangen römische Truppen oft in entlegene Gebiete vor und wurden dort stationiert – weitab von den Zentren römischer Wirtschaft und Produktion. Das bedeutete auch, dass die römischen Soldaten nicht immer mit rechtzeitigem Nachschub für ihre Ausrüstung rechnen konnten. “Die römische Armee sah sich daher mit einem wachsenden Bedarf an Eigenständigkeit konfrontiert”, erklären Martijn Wijnhoven vom Institut für Archäologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Brünn. “Dieser Bedarf war insbesondere entlang der germanischen Grenze, auch bekannt als Limes, von Bedeutung, die sich vom Donauraum bis zur Mündung des Rheins erstreckte.”





