Auch wenn sich die römischen Siedlungen in rechtlicher Stellung, Größe, Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft unterschieden – ein Aspekt war ihnen allen gemeinsam: Das Streben, dem Vorbild Rom nahezukommen. Der Traum von Rom war im gesamten Römischen Reich, dem Imperium Romanum, allgegenwärtig.
In der Ausstellung werden in acht Stationen die Aspekte Stadtbild, Bevölkerungsstruktur, Wirtschaftsleben, Wohnformen und privater Luxus näher beleuchtet. Das Gebiet von der Mosel bis an den Neckar steht hier exemplarisch für die Vielfalt der römischen Stadtkultur. Gemeinsamkeiten, aber auch Gegensätze zwischen den städtischen Siedlungen in Baden-Württemberg werden der Prachtentfaltung einer Metropole am Beispiel Trier gegenübergestellt. Dabei wird die urbane Entwicklung in unterschiedlichen Rahmenbedingungen thematisiert wie auch die Differenzierung der Organisationsformen.
Unter den über 350 gezeigten Exponaten sind Mosaike, Wandmalereien, Skulpturen, Bronzen und Glasgefäße. Viele Ausstellungsstücke werden erstmals einem breiten Publikum vorgestellt.





