Während eines gemeinsamen Krieges gegen das Volk der Samniten schlossen sich die übrigen latinischen Städte gegen den Bündnispartner Rom zusammen, um ihre eigene Position zu stärken. Rom reagierte prompt: Es machte mit dem Feind Samnium gemeinsame Sache und unterwarf innerhalb weniger Jahre alle latinischen Städte endgültig (am Ende auch Samnium). 338 v. Chr. besiegelte ein Friedensvertrag die Abhängigkeit der Besiegten von Rom. Manche Gemeinden gingen in der römischen Bürgerschaft auf, andere erhielten zwar ein Bürgerrecht mit allen Pflichten der Römer, aber ohne deren Stimmrechte. So sicherte sich die Stadt am Tiber bald eine fast unanfechtbare Machtbasis.





