Die „Invasion“ der Studenten erregte europaweites Aufsehen. Auch der Deutsche Bundestag griff die Tat der beiden jungen Leute schon bald nach seiner Weihnachtspause auf. In einem Antrag forderten die Abgeordneten die Bundesregierung dazu auf, mit dem britischen Hohen Kommissar Ivone Kirkpatrick über die Rückgabe der Insel Helgoland zu verhandeln. Und tatsächlich, die britische Regierung lenkte bereits wenige Wochen später ein. Am 1. März 1952 war es so weit: Die Briten räumten die Insel. In einer feierlichen Zeremonie hisste der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Friedrich-Wilhelm Lübke am Südhafen Helgolands die Flaggen des Bundes, des Landes und der Insel. Damit konnten auch die etwa 2000 Helgoländer wieder in ihr altes Zuhause zurückkehren.





